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NährwerteFettleibigkeit beeinflusst Ihre Fruchtbarkeit und Ihre Chancen auf TTC erheblich

Fettleibigkeit beeinflusst Ihre Fruchtbarkeit und Ihre Chancen auf TTC erheblich

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Fettleibigkeit ist zu einem der wichtigsten Gesundheitsprobleme der heutigen Gesellschaft geworden. Insbesondere in den letzten zwei Jahrzehnten war die Prävalenz von Frau im reproduktiven Alter mit Adipositas hat erheblich zugenommen. Die Weltgesundheitsorganisation definiert Fettleibigkeit als eine abnormale oder übermäßige Ansammlung von Fett, die gesundheitsschädlich sein kann.

In der klinischen Praxis lässt sich der Grad der Fettleibigkeit am einfachsten mithilfe des Body Mass Index (BMI) abschätzen, der berechnet wird, indem das Gewicht einer Person in Kilogramm durch das Quadrat der Größe in Metern dividiert wird. Eine Person mit einem BMI zwischen 18.5 und 25.9 kg / m2 weist ein angemessenes Gewicht auf, zwischen 25 und 29.9 kg / m1 gilt als übergewichtig, und wenn der BMI gleich oder über 30 ist, gelten sie als fettleibig.

Übergewicht wirkt sich deutlich negativ auf die Fortpflanzung aus; Betroffen sind sowohl Frauen, die spontan eine Schwangerschaft suchen, als auch Frauen, die sich assistierten Reproduktionstechniken unterziehen.

Es wird geschätzt, dass Frauen mit einem BMI> 30 kg / m2 dreimal mehr Veränderungen im Menstruationszyklus aufweisen als Frauen mit einem angemessenen Gewicht. Dies liegt daran, dass Fettleibigkeit eine Dysregulation in der Hypothalamus-Hypophysen-Achse hervorruft, die die pulsierende Sekretion von GnRH verändert und einen bevorzugten Anstieg der LH im Vergleich zu FSH bewirkt. Dies führt einerseits zu einer übermäßigen Testosteronsekretion und andererseits zu einem Follikelstillstand, der schließlich zu Anovulation und Amenorrhoe führt. Dieses Krankheitsbild ist normalerweise typisch für Patienten mit

Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS), bei 75% der übergewichtigen Frauen vorhanden.

Fettleibigkeit führt nicht nur zu anovulatorischen Problemen, sondern wirkt sich auch direkt negativ auf die Eizellen, die nachfolgende Entwicklung von Embryonen und die daraus resultierende Implantation in das Endometrium aus.

Bei Behandlungen mit assistierter Reproduktion führt dies zu der Notwendigkeit, eine größere Dosis Gonadotropine anzuwenden, einen höheren Prozentsatz von Zyklen, die aufgrund eines schlechten Ansprechens abgebrochen wurden, und schließlich eine geringe Erfolgsrate bei Behandlungen.

Trotz gewisser Diskrepanzen zwischen Studien bezüglich des Verhältnisses von Gewichtsverlust und Lebendgeborenem führt der Verlust von 5-10% des Gewichts zu einer signifikanten Verbesserung des endokrinen Niveaus, wodurch regelmäßigere Menstruationszyklen erreicht werden. Darüber hinaus erreichen wir eine niedrigere erforderliche Medikamentendosis, einen höheren Anteil an Eizellen in Metaphase II, eine bessere Qualität der zu übertragenden Embryonen, eine geringere Rate an spontanen Fehlgeburten und Präeklampsie sowie eine geringere Anzahl notwendiger Zyklen.

Daher sollte der Gewichtsverlust die erste therapeutische Maßnahme sein, die bei diesen Patienten in Betracht gezogen wird. Dies sollte nicht nur bei Frauen, sondern auch bei Männern angewendet werden, da die wenigen vorhandenen Studien zeigen, dass Fettleibigkeit auch die Spermatogenese und damit die Spermienparameter (Volumen, Konzentration, Vitalität, Motilität und Morphologie) beeinflusst.

Die Ethologie scheint multifaktorieller Natur zu sein: übermäßige periphere Aromatisierung von Testosteron zu Östradiol, Insulinresistenz, erhöhte Temperatur in den Gonaden, erektile Dysfunktion, Akkumulation reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und so weiter.

DIÄT

Wenn eine gute Ernährung nicht nur einen angemessenen BMI erreicht, sondern auch Ihre Fruchtbarkeitsreise unterstützt. Unten finden Sie eine Liste von Lebensmitteln, die reich an Nährstoffen sind, die die Fruchtbarkeit fördern.

ESSEN EMPFOHLEN

Vitamin A - Milch, Orange, Karotte
Vitamin B - Ei, Müsli, Banane, Lamm
Vitamin C - Kiwi, roter Pfeffer, Brokkoli
Vitamin E - Sonnenblumenöl, Haselnüsse, Mandeln
Folsäure - Spinat, Spargel, Brokkoli, Mangold, Salat
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Omega 3) - Lachs, Thunfisch, Sardinen
Einfach ungesättigte Fettsäuren - Olivenöl, Avocado, Oliven
Proteine ​​pflanzlichen Ursprungs - Linsen, Kichererbsen, Bohnen, Nüsse
Kohlenhydrate mit langsamer Absorption, reich an Ballaststoffen - Vollkorngetreide / Brot, Erdbeere, Orange, Birne, Linsen, Kichererbsen
Kalzium - Milchprodukte
Eisen - Herzmuscheln, Muscheln, Linsen
Zink - Austern, Sellerie, Aubergine

Auf der anderen Seite sollten folgende Lebensmittel vermieden werden:
- Proteine ​​tierischen Ursprungs (rotes Fleisch)
- Gesättigte Fette (Schweinefleisch, Kalbfleisch, Speck, Joghurt, Butter, Schokolade)
- Kohlenhydrate mit hohem glykämischen Index / schneller Verdauung (Weißbrot, süßes zuckerhaltiges Soda, Honig, Kartoffeln)
- Alkoholische Getränke
- Kaffee
- Soja

Die Beziehung zwischen Nahrung und Fruchtbarkeit ist komplex, aber Studien zeigen immer wieder, dass sie wichtig ist. Wählen Sie Ihr Essen und Ihre Ernährung sorgfältig aus und es wird sich mit ziemlicher Sicherheit positiv auf Ihre Empfängnischancen auswirken!

Für weitere Informationen besuchen Sie urvistahermosa.com/de

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Redaktionhttps://fertilityroad.com/
Ich bin Mitbegründer von Fertility Road und leite das Redaktionsteam. Ich finde Zeit, um einige Inhalte für unsere Website zu schreiben. 
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